Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU | Bezirksverband Kurhessen-Waldeck

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Grundsatzprogramm der MIT Kurhessen-Waldeck

Kreisweite Politik für den Mittelstand

1. Wirtschaftsfreundliche Standort- und Strukturpolitik

Mittelstand braucht die Verbindung. -Den Erhalt einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur.

Mittelstand benötigt Flächen. -Verkauf und Vermittlung von Grundstücken und Fälchen vorwiegend an mittelständische Betriebe.

Mittelstand braucht Marktmöglichkeiten. -Erhalt von Einkaufsmöglichkeiten in City-Bereichen und Sicherung des automobilen Zugangs zu Innenstädten.

 

2. Mittelstand und Finanzkraft

Die kommunale Gewerbesteuer und weitere Abgaben müssen in vernünftiger Höhe festgesetzt werden. An der Gebühren- und Abgabenschraube darf nicht weiter gedreht werden.

Mittelstand braucht Aufträge. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge müssen heimische Mittelständler unterstützt werden u.a. durch die Vergabe kleiner Lose und die Nicht-Beauftragung von Generalunternehmen.

 

3. Wirtschaftsfreundliche Verwaltung - Verwaltungsflexibilisierung

Mittelständler benötigen besseren Kontakt zur Verwaltung bei Fragen von Baugenehmigungen, Umweltauflagen, Gewerbevorschriften, Grundstücksvergabe, Auftragsvergabe usw. In der Verwaltung müssen deshalb kompetente und besondere Ansprechpartner für die Mittelständler zur Verfügung stehen, damit eine Koordinierung der verschiedenen Ämter auf einen Ansprechpartner möglich ist, der eine Lotsenfunktion einnimmt.

Der Mittelstand braucht keine bürokratischen Hemmnisse. Durch neue IT-gestützte Organisationsformen ist es möglich, die Hemmnisse zu reduzieren.

Hierzu müssen jederzeit alle relevanten Formulare online verfügbar, der Bearbeitungsstatus online erkennbar und die Sachbearbeiter online erreichbar sein.

Mittelstand braucht Privatisierung. Viele öffentlichen Bereiche können auf Private übertragen werden, die flexibrer tätig sein können als die öffentliche Verwaltung.

 

4. Mittelstand und öffentliche Haushalte

Nur bei einer vernünftigen Haushaltspolitik der Landkreise in Norhessen wird Platz geschaffen für Investitionen.

Die verschiedenen Bereiche der Haushalte sind auf die Notwendigkeit der Ausgaben zu überprüfen. Dies erfordert einen hohen Sachverstand. Daher sind Mittelständler in den Gremien der Landkreise unbedingt erforderlich.

 

5. Gründungsförderung

Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für alle Teilbereiche der Existenzgründung.

Schaffung von Transparenz über die vielfältigen Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Angebot zur Unterstützung junger Unternehmen in der Etablierungsphase.

Überleitung der Existenzgründer/innen an die jeweiligen Experten.

Aufbau eines institutionalisierten Netzwerkes, um Aktivitäten in Nordhessen.

Etablierung eines Arbeitskreises mit allen Institutionen, die sich mit Gründungsberatung befassen.

Sichten und Überprüfung aller bestehenden Angebote aus dem Bereich beruflicher Weiterbildung und Qualifizierung.

 

6. Innovations- und Technologieförderung

Im Vordergrund steht die Schaffung eines Innovations- und Technologie-Netzwerkes, um Unternehmen, Schulen und Hochschulen überregional erfolgreich zu verknüpfen.

Veranstaltung von Innovations- und Technologie-Messen in Nordhessen, um die ansässigen Unternehmen überregional zu profilieren.

Auslobung eines Innovations- und Technologie-Preises, der Region Nordhessen.

Einbindung der örtlichen Wirtschaft in die Städtepartnerschaften, Zwecks internationalen Networkings.


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